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John Oliver über den Brexit

John Oliver über den Brexit

Ich bin ja auch der Meinung, dass die sich mit dem Brexit keinen Gefallen getan haben…

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28.06.16

9 Kommentare zu "John Oliver über den Brexit"

  1. Avatar
    Raphael  schrieb vor  6 Jahren
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    Okay. Kann mir mal bitte jemand erklären, warum ihr für die EU seid? Seid ihr in der jungen Union oder bei den Jusos? Links und Rechts lehnen ja diese EU zum Teil bis ganz ab! Versteh ich grade nicht. Ich dacht jedenfalls bis jetzt hier im Netz gäb es kaum Merkel/Gabriel Wähler.

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      muck  schrieb vor  6 Jahren
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      Vieles in der EU läuft gewaltig schief, ob man es nun von links oder von rechts betrachtet. Aber darum geht es gar nicht.

      1. Nach 43 Jahren austreten, jetzt, wo alles irre verflechtet war und die Strukturen in Beton gegossen waren, das ist fast, als ob man von heute auf morgen sagt, ab nächstem Jahr sprechen wir alle Chinesisch. Es ist dumm, es ist Geldverschwendung. Die hätten lieber darauf dringen sollen, die EU so zu reformieren, wie sie sie haben wollten. Wenn sie das nicht hinbekommen haben; dumm gelaufen, in der Demokratie entscheidet nicht die Mehrheit.

      2. Hör dir mal Interviews mit Brexit-Befürwortern an, lies die Leserbriefe und Kommentare. Das sind zu 50% Leute, die überhaupt keine Ahnung von gar nichts haben und bloß glauben, die EU wäre das „Vierte Reich“, ein Trick der feigen Deutschen, um die großartigen Engländer am Ende doch noch zu versklaven. Wie deutsche EU-Gegner diesem hasserfüllten Bullshit applaudieren können, verstehen sie wohl selbst nicht.

      3. Trotz aller Lügen von Nigel Farage lässt sich eine Sache klar belegen: die Briten haben viel mehr Geld von der EU bekommen, als sie geben mussten, durch lauter Extrawürste, die sie sich haben braten lassen ohne zu begründen, warum sie sie verdienen. Jetzt, nachdem sie ordentlich abgesahnt haben, gehen sie und stürzen den Rest ins Chaos. Ich kann schon verstehen, dass da manchem auf dem Kontinent der Kamm schwillt.

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        Raphael  schrieb vor  6 Jahren
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        Danke für die Antwort, obwohl nicht viel Inhalt drin war.
        1. Ist für mich ehrlich gesagt keine Antwort, denn du hast dir die Antwort davor schon gegeben. Die EU ist ein Paradies für Lobbyisten. Demokratisch kann man da gar nichts mehr ändern. Ich halte die EU für vollkommen undemokratisch, zentralistisch und teilweise totalitär gegenüber schwachen Ländern.

        2. Jeder macht Propaganda. Ist auch kein Grund. Ich stelle nicht umsonst die Frage, denn ich bekomme darauf bis jetzt keine vernünftige Antwort.

        3. Nein sie haben insgesamt nicht mehr Geld bekommen. Das ist Propaganda aus den Medien. Und ich glaube nicht, dass sich ohne den Brexit auch nur annähernd irgendetwas in dem zentralistischen Lobbyverein Brüssel etwas geändert hätte.

        Ich gehe mal gleich auf Greg mit ein.
        Wohlstand und Frieden ist ja die Propaganda von CDU/SPD. Das stimmt einfach nicht, denn da lässt man mal den ganzen kalten Krieg beiseite, welcher eben kein Frieden war, sondern ein Kräftemessen, wo es keinen Sieger hätte geben können. Man hat stattdessen Stellvertreterkrieg geführt wie z.B. Korea. Und grade als dieser kalte Krieg beendet wurde hatte es sich ab dem Euro mit dem Wohlstand der Länder und dem Frieden ab dem Kosovokrieg gegessen.
        Und man schaue sich mal die heutige Situation an. Die Wirtschaftskrise wurde nicht gelöst. Immer mehr Länder gehen durch die Währung krachen. Die Flüchtlingskrise macht alles noch schlimmer und alle hassen wieder Deutschland.

        Und ich bekomme auf all diese Fakten leider keine Antwort. Selbst die Linke läuft mit Schildern in GB einem unsolidarischen, totalitären Lobby und Banken Zirkus hinterher. Sorry, aber ich versteh euch echt nicht!

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          muck  schrieb vor  6 Jahren
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          Deine Antwort zu 1 nimmt überhaupt keinen Bezug auf das, was ich geschrieben habe. Natürlich lässt sich die EU reformieren, es hat auch schon Reformen gegeben, aber wie das so ist, wenn 28 sich einig werden müssen… diese Art Kritik ist ziemlich einseitig, denn warum stört uns eigentlich in Brüssel, was wir z.B. in Deutschland bei 16 Bundesländern, oder sogar die Briten in ihrem Land bei nur vier Landesteilen mit innerer Autonomie, achselzuckend akzeptieren, dass nämlich der Kompromisszirkus nur wenig auf die Reihe bekommt?
          Übrigens, zum Thema Lobbyisten: in Westminster sind mehr Lobbyisten registriert als in Brüssel oder bei irgendeinem anderen europäischen Parlament. Besonders Teile der Bankenindustrie, in der Brexit-Chef Nigel Farage lange gearbeitet hat (dank dieser Connection hat er am Brexit ordentlich Geld verdient, dieser Musterbrite und Patriot, der fleißig auf den Abfall des Pfunds gewettet hat, wie die Snowden-Freunde beim Guardian behaupten), haben mit Millionensummen den Brexit geradezu erkauft, weil sie dem EU-Plan der Bankenregulierung entgehen wollten.

          2. Propaganda? Das ist schlichtweg Rassismus. Aber leider haben wir Europäer uns angewöhnt, nur dort Rassismus zu sehen, wo das Opfer dunkelhäutig ist…

          3. Propaganda aus den Medien? Was meinst Du eigentlich genau mit Propaganda? Etwa, wenn Nigel Farage behauptet, die EU bekomme vom UK wöchentlich 350 Millionen in den Rachen gestopft, und nach einem Brexit würden die ins Gesundheitssystem der Briten gehen — was er mittlerweile beides als Falschaussage zurücknehmen musste, upps, da habe er sich halt geirrt? Was würden die Briten oder jedes andere Volk der Erde sich (zu Recht) aufregen, wenn ein frisch gewählter Regierungschef am Tag 1 nach der Wahl verkündet, upps, was ich da versprochen habe, war Bullshit? :;): Das ist symptomatisch für die Brexit-Kampagne.
          Großbritannien wäre in der Industriekrise der späten 70er und 80er, als jeder zweite Arbeitsplatz in der Industrie verloren- und beinahe die ganze Auto- und Flugzeugindustrie sowie alle Werften im Land pleitegingen, hoffnungslos abgestürzt, hätten die europäischen Partner dem Land über die EG nicht 30 Milliarden vorgestreckt, für die damalige Zeit eine gewaltige Summe. 2 Millionen Landwirte und Arbeitnehmer in der Lebensmittelindustrie wären in der BSE-Zeit der 90er arbeitslos geworden, als niemand in Europa etwas mit der Aufschrift „made in UK“ kaufen wollte, hätte die EU nicht die britische Wirtschaft gerettet. Die EU hat die britische Fischerei gerettet, die sich zwischen den späten 70ern und den frühen 90ern ständig mit Island und Norwegen gezofft hat. Die EU hat den Tourismus in Großbritannien seit 1975 mit 14 Milliarden gefördert, nur Griechenland hat noch mehr bekommen. Die nordbritische Ölindustrie ist überhaupt nur deshalb wettbewerbsfähig, weil sie ihr Benzin zollfrei in der EU verkaufen kann. Die britischen Bauern konnten lange Zeit überhaupt nur dank der Agrarsubventionen aus Brüssel überleben. Und, und, und. Die Briten *haben* mehr aus der EU rausgeholt, als sie geben mussten.
          Und die Brexit-Gegner haben darüber gelogen, dass sich die Balken biegen. Wie über vieles andere auch. Der drohende EU-Beitritt der Türkei? Na und? Ein Veto der britischen Regierung im Rat der Außenminister hätte genügt, um die Türken auf ewig draußen zu halten. Aber dass alles, was die Briten an der EU nicht mögen, mit dem Einverständnis ihrer Regierungen zustande kam und auch weiterhin hätte zustande kommen müssen, wissen auf der Insel offenbar nur wenige.

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        muck  schrieb vor  6 Jahren
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        Ah, jetzt seh‘ ich’s. Nicht die Mehrheit. Ha. Nicht die Minderheit. Nicht ein Land von 28.

        Was aber auch insofern Stuss war, als die meisten Beschlüsse in der EU bis heute Einstimmigkeit brauchen — also ein einziges nationales Veto genügt.

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          Raphael  schrieb vor  6 Jahren
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          Danke für die Antwort. Das zeigt mir endlich mal wo es hingeht. Die Brexit Gegner haben einfach überhaupt keine Ahnung von Geschichte, Wirtschaft, Politik oder sonst irgendwas. Das erklärt mir jetzt warum die Jugend in GB auf die Straße geht. Die sind einfach nur schlecht informiert und glauben alles, was der Fernseher oder die Stars von Youtube von sich geben. Aber gut zu wissen. :)

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  2. Avatar
    Greg  schrieb vor  6 Jahren
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    Der Grundgedanke ist als Resultat aus dem zweiten Weltkrieg. Man wollte eine Wirtschaftsgemeinschaft schaffen, um Wohlstand zu fördern und Konflikte, durch gemeinsame Regeln und gegenseitige Abhängigkeiten, zu verhindern. Ich finde beides hat erstklassig geklappt. Und ich bin in keiner Parteijugend und auch kein Freund von Merkel und Gabriel. Aber bei Europa gehts auch nicht um Parteien oder Personen. Es geht grundsätzlich darum allen ein besseres Leben zu ermöglichen. Dass man mit dem einen oder anderen weit übers Ziel hinaus geschossen ist steht außer Frage (siehe Gurkenkrümmung, Bananenkrümmung oder das Ding mit dem Öl aus der Karaffe)

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  3. Avatar
    Biene Maya  schrieb vor  6 Jahren
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    @Grag „Es geht grundsätzlich darum allen ein besseres Leben zu ermöglichen.“ hahaha genau…..

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      Greg  schrieb vor  6 Jahren
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      @Biene Maya
      das Interessante ist ja, dass die Leute am meisten Meckern, denen es am Besten geht. WIr leben in einem der reichsten Länder der Erde und werden ständig reicher. Hier bekommt jeder eine Wohnung und essen. Ob man nun dafür arbeitet oder es der Staat zahlt. Nachweislich profitieren wir ganz extrem von der EU. Wir sind die wirtschaftlich stärkste Nation. Hätten wir noch die D-Mark wäre diese dadurch sehr teuer, was unsere Ausfuhren auch sehr teuer machen würde. Wir profitieren von den ganzen wirtschaftlich schwachen Nationen die unsere Währung schön billig halten Nicht umsonst ist unsere Arbeitslosigkeit historisch niedrig. Die Löhne steigen, die Renten steigen und sogar der Mindestlohn steigt. Die Geburten auch endlich wieder. Alles ein Ausdruck von Wohlstand.
      Schlag doch mal ein Land vor in dem es deiner Meinung nach so gut ist. Also ich bin echt froh dass ich hier wohne.

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